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Abenteuertouren
zu Pferde
Reiten in den zauberhaften Anden
Die
Pfade winden sich durch steile Passagen, vorbei an hunderten der fuer das Hochland
charakteristischen Frailejon Pflanzen, durch farbenfrohes Waldland mit riesigen
Farnen, folgen dem Verlauf der Schluchten und dem Rauschen der Wasserfaelle,
der Stille uralter Lagunen und dem ewig geheimnisvollen Nebel.
Eine Mischung der zarten Duefte und dem Geruch der Natur,
dem Schweiss der Pferde, dem Leder und dem Rauch des Lagerfeuers.
Die Naechte werden in Zelten, in einer Hoehle, in einer
alten, vergessenen Berghuette oder einfach in den Wohnstaetten der Parameros
( die Bergbewohner) verbracht.
Die Pferde von der lokalen Rasse haben einen sicheren
Tritt und sind sehr gutmuetig. Sie sind bestens an die Schwierigen Pfade wie
auch an die Hoehe von manchmal mehr als 4000 Metern gewoehnt und nur selten
muss man sie zu Fuss fuehren.
Der Abwechslungsreichtum und die Schoenheit der Landschaft
und das Reisen zu Pferde erschaffen eine unvergleichbare Athmosphaere, sowohl
fuer Reitanfaenger wie fuer Experten.
Sylvie und Jacky, denen die Pferderanch gehoert, sind
Franzosen. Sie leben seit ueber 20 Jahren in Venezuela, die meiste Zeit davon
in den Bergen von Mérida, gefesselt vom Zauber dieser Berge und ihrer
eigenen Leidenschaft fuer Pferde. Mehr als 10 Jahre lang koennen Gaeste nun
diese Leidenschaft mit ihnen teilen.
Alle
Touren gehen von der Yegua Blanca Ranch auf 2000 Metern Hoehe aus, von wo sich
die Sierra Nevada mitsamt des Humboldt Gletschers ueberblicken laesst. Das Klima
dort ist ueberraschend angenehm, es wachsen Erdbeeren unter Bananen, von bluehenden
Bromelien bewachsene Baeume werden von blauen Lupinen umgeben und der Gesang
der Singdrosseln mischt sich mit dem Summen der Kolibris und Tucusitos. An diesem
idyllischen Ort zuechten und trainieren sie ihre Pferde. Um das reparieren der
Saettel und das Versorgen der Hufe kuemmern sie sich selbst. Auch die Hufeisen
werden von ihnen angeschlagen, um Tier und Reiter den Ritt so angenehm wie moeglich
zu machen.
Jacky und Sylvie sprechen Franzoesisch, Spanisch, Englisch
und Deutsch.
Unterkunft bieten sie auch Leuten an, die nicht zum Reiten
kommen. Ein friedlicher Ort inmitten der zauberhaften Natur. Perfekt fuer Kinder.
Gastfreundschaft wird gross geschrieben, genauso wie moeglichst natuerliches
Essen, mit Liebe gekocht ( das beste hausgemachte Brot weit und breit). Sie
werden in einem altmodischen Bett schlafen.
Die Yegua Blanca Ranch bietet die folgenden Reittouren
an.
El
Escorial "El Mirador de la Sierra"
Halbtagestour
(5 Stunden)
Wir reiten einen alten camino real hinauf bis ins Páramo El Escorial
auf 3000m Hoehe, wo wir ein Piknik machen und die fantastische Panoramaaussicht
auf die Sierra Nevada geniessen. Danach kehren wir zur Ranch zurueck.
Ganztagesritt
(8 Stunden)
Wir
nehmen zunaechst den selben Weg wie bei der Halbtagestour, bis bei 3000m Hoehe
der Pfad langsam schmaler und wilder wird, umgeben von Frailejon Pflanzen.
Wir werden bis zum Quintana ( einem alten, verlassenen Haus) reiten wo wir
uns ausruhen und essen. Danach kehren wir zur Ranch zurueck.
Biwak
in den Bergen ( 2 Tage/ 1 Nacht)
Am ersten Tag reiten wir bis zum Quintana, wo wir uebernachten. Nach dem Fruehstueck
reiten wir zu einer Gruppe kleiner Lagunen, von wo aus sich Merida herrlich
ueber- blicken laesst, um dann unseren Ruckweg zur Ranch zu beginnen. Auf
dieser Tour werden etwa 4 Stunden am Tag geritten, mit der Option den Ritt
am zweiten Tag auszuweiten. Inklusive sind 2 Pikniks, 1 Abendessen und ein
Fruehstueck.
Am
Anfang jedes dieser drei Trips klettern wir etwa eine halbe Stunde zu Fuss
und fuehren die Pferde am Halfter. Dies ist der erste Kontakt zwischen Reiter
und Pferd. Es wird empfohlen leichte Wanderstiefel, einen Pullover und eine
Regenjacke mitzubringen. Fuer Trips mit Uebernachtung wuerden wir es begruessen,
wenn sie ihre eigenen Schlafsaecke mitbringen.
Um uns
zu helfen fuer sie den besten Partner auszuwaehlen wollen wir von jedem Teilnehmer
Gewicht, Groesse, Alter und Nationalitaet wissen, sowie natuerlich auch
ob Reiterfahrung vorhanden ist oder nicht.
Flucht
in die Anden
El
Rodeo (3 Tage)
Erster Tag:
Yegua Blanca Ranch - La Victoria. Wir durchqueren den Regenwald von Raiz de
Agua (Orchideen, Bromelien, Baumfarne (maporas)) um das Páramo La Victoria
( mit seiner typischen Vegetation) auf 3000 Metern Hoehe zu erreichen. Uebernachten
werden wir in Zelten. Etwa 5 Stunden lang wird geritten.
Zweiter Tag:
La Victoria - El Rodeo. Wir erreichen die oberen Berge. Die Vegetation ist spaerlicher,
steinerne Treppen erschweren den Weg fuer Pferd und Reiter bis wir Cueva del
Rodeo - 3600 m. hoch - erreichen. Etwa 3 Stunden reiten, meist in schwierigem
Gelaende.
Dritter Tag:
Rueckkehr zum Basiscamp auf dem selben Weg. Die laenge des Rittes haengt von
der Erfahrung der Teilnehmenden und dem Wetter ab. Wir schlafen in der Farm.
Los
Aranguren (5 Tage)
Dieser Trip fuehrt uns zwei mal ueber 4000 m. Hoehe.
Erster Tag:
Yegua Blanca Ranch - La Victoria
Zweiter Tag:
La Victoria - El Rodeo
Dritter Tag:
El Rodeo - Los Aranguren. Wir reiten ueber den Bergpass von Cardenillo
- 4100 m -
um zu einem der schoensten Taeler der Sierra Nevada zu
gelangen: Los Aranguren - 2900 m hoch.
Der Weg fuehrt ueber einen alten, steinigen Pfad und durch
Buschwaelder. Sechs Stunden Ritt an diesem Tag.
Vierter Tag:
Ein Tag zum erholen mit der Moeglichkeit zum Forellenfischen.
Fuenfter Tag:
Wir kommen zurueck ueber den Pass von Cardenillo - 4100 m - und hinunter zur
Yegua Blanca Ranch, wo wir die Nacht verbringen. 8 Stunden Ritt sind geplant.
Gavidia
(6 Tage)
Auf dieser Tour, die auch zwei mal auf ueber 4000 m fuehrt,
ist ein kompletter Bergritt, wobei bei jeder Rast eine andere Landschaft zu
sehen sein wird. Nach drei Tagen reiten erreichen wir das " el Valle de los
Aranguren ", wo wir die Nacht verbringen.
Vierter Tag:
El Valle - El Altico de los Aranguren. Die Strasse fuehrt uns durch die Don
Alfonso Schlucht, ein wundervoller Canyon durch den man zum Bergpass gelangt
( 3 Stunden Ritt).
Fuenfter Tag:
Wir ueberqueren den Santo Cristo pass - 4100 m - und reiten hinab in das kleine
Bauerndorf von Gavidia -3100 m - ( 5 Stunden Ritt).
Sechster Tag:
Gavidia - Yegua Blanca Ranch: Eine langsame Rueckkehr zur Zivilisation.
Die Nacht verbringen wir in der Yegua Blanca Ranch ( 8 Stunden Ritt).
Waehrend
der Trips werden die Versorgungsgueter auf Packeseln mitgenommen, die von erfahrenen
Treibern gefuerht werden.
Diese drei
Reittouren erfordern etwas Reiterfahrung und vor allem Teamgeist. Es ist wichtig
in der Nacht vor dem Ritt an der Yegua Blanca Ranch zusammenzukommen um sich
gegenseitig und die Pferde kennenzulernen. Der Transport zur Ranch ist im Preis
inbegriffen.
Es wird empfohlen
leichte Wanderstiefel, warme Kleidung, einen Hut, eine Regenjacke und starke
Sonnencreme, sowie einen Schlafsack mitzubringen.
Um fuer jeden
den besten Partner aussuchen zu koennen wuerden wir gerne ihr Gewicht, ihre
Groesse, ihr Alter und ihre Nationalitaet erfahren und natuerlich auch wieviel
Reiterfahrung sie haben. Wenn sie bei der Reservierung der Tour all diese Informationen
beilegen, waeren wir sehr dankbar.
| Horseback
Riding Guides: |
Frederick Jaccard "Jackie" |
Sylvie Lefevre |
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